
Stellungnahme von „!Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ zur Öffentlichkeitsarbeit der Jungen Union und zum Umgang mit der Botschaft „Nie wieder ist jetzt!“
Erinnerung ist Verantwortung. „Nie wieder“ ist kein politisches Schlagwort.
Die Botschaft „Nie wieder“ ist untrennbar mit dem Vermächtnis der Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager verbunden. Sie ist Mahnung, Auftrag und Verpflichtung zugleich. Für die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ bedeutet sie, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und jeder Form von Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten.
Mit Sorge betrachten wir eine politische Öffentlichkeitsarbeit, die diese historische Verpflichtung für die Auseinandersetzung um parteipolitische Machtfragen in Anspruch nimmt. Die jüngsten Debatten rund um den Deutschlandtag der Jungen Union, die Forderung nach einer „Brandmauer nach links“ und die damit verbundene Verwendung der Losung „Nie wieder ist jetzt!“ werfen die grundsätzliche Frage auf, wie verantwortungsvoll politische Akteur*innen mit der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus umgehen.
Hier die volle Stellungnahme: